Ehrenmitglieder Galerie
Dr. Stefan Rücker GmbH, Dipl.-Psych.
Schwerpunkte: Klinische Kinderpsychologie, Mediation, Begutachtungen, Kindeswohl
Führt bundesweite Studien durch, unter anderem im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (Kindeswohl und Umgangsrecht); Kid-I (Kinder in der Inobhutnahme) und viele weitere.
Dr. Stefan Rücker bildet seit rund 20 Jahren das Bindeglied zwischen Forschung und Praxis. Einerseits arbeitet er als Wissenschaftler, zum anderen bietet er Beratung in eigener Praxis. Im Schwerpunkt geht es um den Schutz von Kindern im Kontext von Trennung und Scheidung. Er berät Trennungseltern mit minderjährigen Kindern zur Frage, unter welchen Bedingungen Trennungen möglichst Kindeswohl-sensibel ausgestaltet werden können, und welches Betreuungsmodell sich im jeweiligen Einzelfall am ehesten empfiehlt.
Autor mit einer Vielzahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen in angesehenen Fachzeitschriften und in Fachbüchern. Politik, Familiengerichte als auch Medien bitten Dr. Rücker regelmäßig um fachliche Einschätzungen.
Kontakt
www.drstefanruecker.de
beratung@drstefanruecker.de
Prof. Dr. Jur. Hildegund Sünderhauf-Kravets.
Der Europarat hat das Wechselmodell nach der Trennung der Eltern empfohlen. Seitdem wird landesweit diskutiert, wie Eltern ihre Erziehungsverantwortung am besten wahrnehmen. Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf hat das Wechselmodell in psychologischer wie juristischer Sicht erforscht.
Vonne Diewald
Über den Autor
Yvonne Diewald gehört zu den führenden Transformationsexpert:innen und Neuro Coachs in Deutschland. Viele Jahre arbeitete sie in einem DAX-Konzern als strategische Beraterin der Vorstände und Geschäftsführer und entwickelte 1.300 Top Führungskräfte individuell weiter.
Yvonne Diewald ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie lebt in Bonn und arbeitet seit 2011 als Neuro Coach. Mit ihrer Geschichte wurde Yvonne Diewald 2021 Weltmeisterin beim Internationalen Speakers Slam.
Angie ist Mutter, Unternehmerin und Schriftstellerin. In ihrem Buch „Angie Stones – David gegen Goliath erzählt sie ihre persönliche Geschichte voller Mut, Glaube und dem Einsatz für Gerechtigkeit. Ihr Herzensanliegen: anderen Betroffenen Hoffnung und Stärke zu geben.
Lebenslauf Kurt W. Gäggeler
(in Klammern jeweils Ereignisse die mir erzählt wurden)
Das erste Lebensjahr in Bern verlief fast normal (Trümmerbruch der Nase im Laufgitter ohne ärztliche Abklärung).
Ich wohnte in einem Block mit 6 Wohnungen im ersten Stock. Der Vater arbeitet beim Bauamt der Stadt Bern und war jeweils den ganzen Tag abwesend.
Die Mutter hatte schein bar kein grosses Bedürfnis, zu mir zu schauen, so ging ich sobald ich gehen konnte im Haus „klingeln“ und lud mich jeweils zum Essen ein.
1955 im Frühling dann der Wegzug von Bern für mich zu Bekannten aus der Jugendzeit meines Vaters.
Einmal pro Jahr kam das Fräulein Neeser von der Amtsvormundschaft in Bern, sie war die Vorzimmerdame meines Vormundes Ernst Schürch von Amtes wegen, um zu schauen ob der Bub ein Bett, genügend zu essen habe, sowie die schulischen Leistungen zu kontrollieren. Der Vormund selber konnte sich nicht darum kümmern – kein Wunder bei gegen tausend Mündel!!!, das was er pedantisch und akribisch überwachte war der Geldfluss.
1996 war mein leiblicher Vater nach längerer Leidenszeit mit 55 Jahren gestorben. Für mich trotz den wenigen Kontakten ein herber Verlust.
Nun wurde ich ein letztes Mal von meinem Vormund aufgeboten, er gab mir ein Sparbuch mit dem Saldo CHF 8.70 und teilte mir unter anderem mit, dass ich mütterlicherseits noch eine Halbschwester hätte die jedoch von mir nichts wissen wolle. Ich nahm das so zur Kenntnis und wandte mich weiter dem Leben zu, das mir Freude bereitete. Ich lerne meine zukünftige Frau kennen, mit 22 Jahre wurde geheiratet – die Ehe hielt bis hierher und darauf bin ich stolz, weil ich wusste was es bedeutet ein Scheidungskind zu sein! Es begann nun ein Berufs- und Familienleben mit dem stetigen Wunsch, mich zu verbessern und wie man so salopp sagt, empor zu arbeiten. Geprägt von meiner Jugendzeit war ich stets offen und direkt, was der Karriere nicht immer förderlich war. Ich bin aber soweit zufrieden, und freute mich bis zuletzt, am Morgen in den Spiegel zu schauen.
Als ich 60 Jahre alt war, interessierte ich mich immer mehr über Details zu meinen Wurzeln und ich begann zu suchen – eine zermürbende Arbeit mit vielen „Tiefschlägen“ – musste ich doch zur Kenntnis nehmen, dass verschiedene Leute mir als „Verdingbub“ übel mitgespielt haben; ein paar Beispiele sein hier erwähnt:
Die „Adoptionszene“ – die Berufswahl – der Geldklau mein Vater hatte mir eigentlich um die 16000 Franken vererbt – im Protokoll zum Antritt der KV Lehre steht, er ist bleich und schwächlich obwohl ich regelmässig geschwungen und bäuerliche Arbeiten ausgeführt habe – die Lüge dass die Halbschwester nichts von mir wissen wolle wurde beim Tod der leiblichen Mutter auch entlarvt – eigentlich ist das Ganze eine unendliche Geschichte die für Aussenstehende unverständlich ist, was die Gesellschaft von solchen Ereignissen hält, konnte man spätestens bei der Wiedergutmachungsinitiative lesen und hören.
Trotz allem ist mein Groll sehr klein geworden – dafür setzte ich viel von meiner Kraft ab der Pension ein, dass diese üble Geschichte endlich sauber aufgearbeitet wird, ein Zeitdokument dazu erstellt analog dem „Berchier Bericht“ und was noch wichtiger ist, dass diese Willkür und zum Teil absichtliche Verunglimpfungen eingedämmt werden. Die Lügner der Verdingkinder müssen unbedingt auf die gleiche Stufe gestellt werden wie die Holocaustlügner; wer heute «unsere» Geschichte verleugnet muss als Offizialdelikt angezeigt werden können.
Mit meinen Pflegeeltern hat sich meine Familie immer gut verstanden – der Pflegevater starb 1995 die Pflegemutter 2015. Sie waren unseren Söhnen echt gute Grosseltern.
Fazit:
Die ersten drei Jahre waren irgendwie doch sehr prägend für meinen Charakter, dazu die wüste Szene mit dem Gemeindeschreiber betreffs Adoption; für mich gab es lange Jahre nur schwarz/weiss oder anders gesagt gut/böse – richtig/falsch. Das machte mein Leben nicht einfacher erst mit etwa 60 Jahren wurde ich in immer zunehmenden Mass „konsensfähig“.
Mein grösster Erfolg ist und war, dass meine liebe Frau und ich es schafften, dass trotz zum Teil grossen „Brocken“ auch finanziell, die Familie nie auseinanderfiel.